Saison 2026 / 2027
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SL Benfica
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SL Benfica Trikots: Der Stolz der Adler aus Lissabon
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Die Geschichte von SL Benfica: der Adler von Lissabon, Eusébio und der Fluch von Guttmann
Portugals erfolgreichster Klub, einer der mitgliederstärksten der Welt und Anfang der 1960er Jahre zweimal in Folge Europapokalsieger: Benfica ist eine nationale Institution. Seine Geschichte ist untrennbar mit Eusébio verbunden — und mit einem legendären Fluch, der den Klub seit mehr als sechzig Jahren verfolgt.
1. Eine volksnahe Gründung (1904–1953)
Am 28. Februar 1904 gründet eine Gruppe junger Männer in einer Apotheke im Stadtteil Belém den Sport Lisboa. 1908 fusioniert er mit dem Grupo Sport Benfica zum Sport Lisboa e Benfica. Der Klub wählt Rot und Weiss, einen Adler als Wappentier und das lateinische Motto E pluribus unum — „aus vielen eins". Als Volksklub schlechthin wird er rasch zum meistverfolgten des Landes und gewinnt in den 1930er Jahren seine ersten Meisterschaften.
2. Béla Guttmann, Eusébio und zwei Europapokale (1954–1962)
1954 eröffnet der Klub das Estádio da Luz. 1959 verpflichtet er den ungarischen Trainer Béla Guttmann, der eine offensive Mannschaft aufbaut und einen jungen mosambikanischen Stürmer von aussergewöhnlicher Schnelligkeit und Kraft holt: Eusébio da Silva Ferreira. Benfica beendet die Vorherrschaft von Real Madrid mit dem Landesmeistertitel 1961 gegen den FC Barcelona (3:2 in Bern) und 1962 gegen Real Madrid selbst (5:3 in Amsterdam), wobei Eusébio im Finale zweimal trifft.
3. Der Fluch von Guttmann (1962–1990)
Nach dem zweiten Titel verlangt Guttmann eine Gehaltserhöhung, die der Vorstand ablehnt. Er verlässt den Klub und spricht der Legende nach einen Fluch aus: „Nicht in hundert Jahren wird Benfica Europapokalsieger." Seither hat der Klub acht europäische Endspiele bestritten, ohne eines zu gewinnen — Landesmeisterfinals 1963, 1965, 1968, 1988 und 1990, das UEFA-Pokal-Finale 1983 und die Europa-League-Endspiele 2013 und 2014. National hingegen ist die Dominanz total: Eusébio, Ballon d'Or 1965, wird zu einem der grössten Torjäger der Geschichte, und Benfica bleibt 1972/73 eine ganze Ligasaison ungeschlagen.
4. Ein nationaler Riese und Ausbildungsklub (1991–2022)
Das neue, für die EM 2004 errichtete Estádio da Luz wird zu einer der modernsten Arenen Europas. Die Akademie in Seixal, eine der renommiertesten der Welt, bringt Bernardo Silva, João Félix, Rúben Dias, João Cancelo und Gonçalo Ramos hervor, und Spielerverkäufe werden zu einer Säule des Wirtschaftsmodells. Zwischen 2014 und 2017 gewinnt der Klub vier Titel in Folge und festigt mit achtunddreissig Meisterschaften seinen Status als erfolgreichster Klub Portugals.
5. Die jüngsten Jahre (2023–2026)
2023 Meister, sieht Benfica danach Sporting CP 2024 und 2025 triumphieren. 2025/26 geht der Titel an den FC Porto, der Sporting um sechs Punkte distanziert. In der Champions League scheidet Benfica bereits in den Play-offs gegen Real Madrid aus (1:3 nach zwei Spielen).
6. Ausblick 2026/27
Seit dem Wiederbeginn setzt Benfica auf seine Grundpfeiler — eine aussergewöhnliche Akademie, eine der grössten Mitgliederbasen der Welt und ein Stadion mit fünfundsechzigtausend Plätzen —, um die Meisterschaft zurückzuerobern. Und vielleicht endlich den Fluch von Guttmann auf europäischer Bühne zu brechen.