AS Roma
AS Roma Trikots: Die Tradition der Giallorossi aus Rom
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Geschichte der AS Roma: Die Wölfin, die ewige Leidenschaft und der Stolz der Giallorossi
Die Geschichte der AS Roma ist eine Hymne an die bedingungslose Fankultur, die tiefe städtische Identifikation und die absolute Vereinstreue. Als schlagendes Herz der Ewigen Stadt verkörpert der Klub der Wölfin die römische Leidenschaft und verwandelt jedes Heimspiel im Stadio Olimpico in ein emotionales, mitreissendes Spektakel, das im Weltfussball seinesgleichen sucht.
1. Die Gründung von 1927 und das Symbol der Ewigen Stadt (1927–1949)
Die Associazione Sportiva Roma wurde offiziell am 7. Juni 1927 auf Initiative von Italo Foschi gegründet, der die Fusion der drei Hauptstadtvereine Alba-Audace, Roman FC und Fortitudo-Pro Roma koordinierte. Das klare Ziel war es, einen geeinten, schlagkräftigen römischen Klub aufzubauen, um die Dominanz der norditalienischen Vereine zu brechen. In den kaiserlichen Farben der Stadt – Blutrot und Goldgelb – und mit der Kapitolinischen Wölfin, die Romulus und Remus säugt, im Wappen, verwurzelte sich der Verein tief im Viertel Testaccio. Der erste grosse Triumph folgte in der Saison 1941/42, als die Roma unter Trainer Alfréd Schaffer und angetrieben von den Toren des Amedeo Amadei ihren ersten italienischen Meistertitel (*Scudetto*) feierte.
2. Die Ära Nils Liedholm, das Wunder von 1983 und europäische Dramen (1950–1989)
Nach der Einweihung des Stadions Olimpico im Jahr 1953 und dem Gewinn des Messestädte-Pokals 1961 erlebte die AS Roma in den 1980er Jahren unter dem schwedischen Trainer Nils Liedholm ein goldenes Zeitalter. Liedholm etablierte einen eleganten Zonen-Besitzfussball, perfektioniert durch das Mittelfeldgenie Paulo Roberto Falcão (bekannt als „Der achte König von Rom“) und die kompromisslose Art von Kapitän Agostino Di Bartolomei. Im Jahr 1983 gewann die Roma ihren zweiten *Scudetto*, was in der Hauptstadt historische Fanfeiern auslöste. In der darauffolgenden Saison erreichte der Klub das Finale des Europapokals der Landesmeister 1984, unterlag jedoch im eigenen Stadion dramatisch im Elfmeterschiessen gegen den FC Liverpool – ein schweres Trauma.
3. Das Capello-Triple und der ewige Kult um Francesco Totti (1990–2017)
Zur Jahrtausendwende kehrte die Roma an die nationale Spitze zurück. Unter der taktischen Leitung von Fabio Capello feierte der Verein 2001 seine dritte italienische Meisterschaft, getragen von der Wucht des Stürmers Gabriel Batistuta, der Klasse von Emerson und dem Offensivgeist von Vincenzo Montella. Doch die absolute Seele dieser Epoche war Francesco Totti, „Il Capitano“. Als echtes Kind der Stadt und Produkt der eigenen Jugend widmete Totti seine gesamte 25-jährige Profikarriere der Roma und lehnte Angebote aller Weltvereine ab. An der Seite seines treuen Nachfolgers Daniele De Rossi erhob Totti die Loyalität zum Mythos, führte den Verein zu mehreren Pokalsiegen und prägte packende europäische Spielzeiten.
4. Die Friedkin-Ära, der Triumph in der Conference League und moderne Fankultur (2018–2024)
In den späten 2010er und frühen 2020er Jahren begann für die AS Roma unter den US-amerikanischen Eigentümern, der Familie Friedkin, ein ehrgeiziges neues Kapitel. Der Klub schrieb internationale Sportgeschichte, indem er José Mourinho als Manager verpflichtete. Unter seiner pragmatischen Führung gewannen die Giallorossi 2022 in Tirana die allererste Ausgabe der UEFA Europa Conference League durch ein 1:0 gegen Feyenoord Rotterdam – der erste grosse moderne europäische Titel der Vereinsgeschichte, der die Massen in Ekstase versetzte. Das Team folgte diesem Erfolg mit dem Einzug ins Europa-League-Finale 2023, stets getragen von der vulkanartigen Kulisse der legendären *Curva Sud*.
5. Mission 2026: Römischer Ehrgeiz und taktischer Neuaufbau
In den Jahren 2025 und 2026 präsentiert sich die AS Roma inmitten einer gezielten strategischen Neuausrichtung, um an alte Erfolge anzuknüpfen. Unter einer sportlichen Leitung, die die traditionelle italienische Defensivtaktik mit einem dynamischen, schnellen Offensivspiel verbindet, modernisiert der Klub seinen Kader konsequent. Woche für Woche vor ausverkauftem Haus im lautstarken Stadio Olimpico auflaufend, kombiniert der Verein erfahrene internationale Topstars mit hungrigen jungen Talenten. Die Roma verfeinert ihre Strukturen für die erweiterten europäischen Wettbewerbsformate, fest entschlossen, die Hierarchie der Serie A herauszufordern und das prestigeträchtige römische Banner wieder ganz nach oben zu führen.